Über erste kleine Erfolge

Guten Morgen Manatiherzen, 

 

heute Nacht ist etwas so wundervolles passiert, dass ich beschlossen habe, euch noch schnell zu "bebloggen", bevor ich mich der würdevollen Aufgabe zuwende, den Ehrenbürgern von Schwäbisch Hall, auf dem schönsten Weihnachtsmarkt der Welt, gar vorzüglichen Glühwein zu kredenzen. 

 

Die Anzahl der Follower meiner Facebookseite, kletterte genau eine Woche vor Veröffentlichungstermin auf 200. Ein enormer Vertrauensvorschuss. Es ist schön dass ihr an mich glaubt. Für die Leserunde auf lovelybooks habe ich auch wieder Hoffnung, seitdem die 6te Bewerbung eingegangen ist. Es ist ja noch eine Woche Zeit, um für die restlichen 9 Printexemplare einen Bewerber zu finden. Das Bild auf der Startseite ist überigen ein Direktlink dorthin. :-) 

 

Seit gestern ist unser Buch offiziell bei Amazon bestellbar. Allerdings, macht es natürlich mehr Sinn, wenn ihr es über den onlineshop auf dieser Seite bezieht. Der Grund warum Autoren immer sagen, man soll ihre Bücher nicht bei Amazon bestellen, hat etwas mit einer Zahl in deren Vertragsbedingungen zutun, die zwischen 47% und 57% liegen kann. Es sei denn, man ist wirklich ein so großer Verlag, dass man 75 000 Exemplare an den Anbieter liefern kann, dann stürzt die Zahl glaube ich auf 43%. 

 

Besonders schön daran, dass man es bei Amazon kaufen kann ist:  In den Produktinformationen findet sich das Feedback meiner wundervollen Vorableserinnen. 

 

Warum bietet man sein Buch aber bei Amazon an, wenn das Verkaufen darüber doch über die Hälfte des Buchpreises auffrisst? Nun, von den Konditionen im Buchhandel hebt sich Amazon hier nur leicht ab. Auch euer Lieblingsbuchhändler um die Ecke kann nicht leben, ohne mindestens 30% auf den Buchpreis bei Einkauf. Eine Unterbringung in den Barsortimenten des Zwischenbuchhandels führt ebenfall zu den beschriebenen 47% bis 57% Nachlass auf den Buchpreis. Allerdings, bin ich im Geld rauswerfen ja wirklich gut und habe ja den ein oder anderen Vertrag mit Libri und Co bereits hier rumliegen. 

Schöner wäre es jedoch, vor allem kleine Buchhändler als Direktkunden gewinnen zu können. Da dann unterm Strich für beide Parteien mehr bleiben würde. Aber wenn man nicht auf Amazon verkauft wird, ist man ja schließlich keine Schriftstellerin und wenn einen Libri nicht im Sortiment listet auch nicht. Diese Tatsache macht Verträge die über die Hälfte des Buchpeises schlucken, leider unumgänglich. Es macht nun einmal auch einen Unterschied, ob zwei oder drei Leute an die Wertschöpfungskette eines Produktes angeschlossen sind. Für mich sind 57% vom Buchpreis natürlich echt blöd. Aber, nicht so blöd, dass ich deswegen verhungern muss. Eure Manati ist ja schlau und sichert ihr Überleben mit der Arbeit an einem Glühweinstand. 

 

Soweit der Zwischenstand, liebe Manatiherzen! Danke fürs da sein, eure Wertschätzung, euer Vertrauen und euer Interesse. 

 

*küsse* 

Manati Herz